30 Jahre Städtefreundschaft Prien / Valdagno

ChorAmici gesamtDie Fortsetzung der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft fand Ende Oktober im italienischen Valdagno statt. Sie stand ganz im Zeichen der Völkerverständigung, der Partnerschaft und der Freundschaft, die es zu hüten und zu pflegen gilt. Höhepunkt des Besuchs der Priener Delegation war die feierliche Enthüllung des Bayerischen Löwen, der als „Zwilling“ des venezianischen Löwen am Priener Valdagnoplatz nun in Valdagno vor der Sporthalle Palalido symbolisch über die Freundschaft beider Städte wacht.

Kunst verbindet, auch ohne Sprache
„Kunst braucht keine Sprache; sie vereint“, erklärte Dr. Giancarlo Acerbi, Bürgermeister von Valdagno, bei der Ausstellungseröffnung in der Galleria Civica in der Villa Valle. Anlässlich des Städtepartnerschaftsjubiläums stellte

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Chromblitzende Schönheiten für echte Kerle

Martl auf seinerHarleyKLSie ist der Inbegriff an Freiheit, Coolness und Lässigkeit – darüber hinaus der ausgewiesene Wunsch und Lebenstraum vieler Männer:  das Kult-Motorrad Harley-Davidson. Wer es fährt, ist sich der neidischen Blicke aller sicher. Und so individuell wie die lässigen Harley-Biker soll auch das Gefährt sich ganz im Stile des Eigentümers präsentieren. Damit das wohlgelingt, sorgt der gebürtige München Klaus Martl in seiner 300 Quadratmeter großen Werkstatt in Prien. Martl – selbst stolzer Besitzer sieben Harleys – überkam die Sehnsucht für das kultige Motorrad bei einer seiner vielen USA-Reisen. 1993 keimte der Wunsch, doch es sollte zehn Jahre dauern, bis er 2003 im Besitz seiner ersten Harley-Davidson sein sollte. Formschon gestaltete er die Maschine vom Werk nach seinen Vorstellungen um – strahlend in Hellblau und Orange. „Die Biker identifizieren sich mit ihren Maschinen, die Szene ist sehr individuell und möchte seine Stilrichtung auch im Motorrad wiederfinden“, weiß Martl.

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"Weil Gott bei uns am Tisch sitzt ..." - Anonyme Alkoholiker helfen sich selbst

25 Jahre PrienAlkohol sei etwas Schönes – wenn man damit umgehen könne, gesteht Hannes (alle Namen geändert, Red.) mit Blick auf seine Alkoholkrankheit. Kontrolliert trinken, könne er nicht ... Wir sind bei einem Meeting der Anonymen Alkoholiker (AA) in Prien, einer Selbsthilfegruppe, die heuer ihr 25-jähriges Jubiläum begeht. In den Räumlichkeiten der Caritas treffen sich wöchentlich Menschen, die Probleme mit Alkohol haben. „In der trinkenden Wirklichkeit hast du als alkoholkranker Mensch ohne eine Selbsthilfegruppe keine Chance zu überleben“, beschreibt Peter die Situation. Viele der Anwesenden sind bereits seit Jahren trocken – nur mithilfe der AA, wie sie beteuern. Teilnehmen an den dienstäglichen Treffen kann jeder. Einzige Voraussetzung ist der Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören. Die AA leisten Hilfe zur Selbsthilfe, es ist quasi ein spirituelles Programm unter Gleichgesinnten. Jeder erzählt, was er möchte, wie der Tag war, wie oder ob er es geschafft hat, nicht zu trinken – ohne Kommentare, Kritik oder Ratschläge der anderen zu erhalten. Eigenverantwortung – das lernen die Teilnehmer hier, ebenso wie Demut und Gelassenheit. Zu akzeptieren, was man nicht ändern kann. Aber auch den Mut zum Wandel. Weshalb am Ende einer Sitzung immer eine Gelassenheitsformel gesprochen wird. „Es ist ein spirituelles Erwachen, bei der jeder an der Erfahrung, der Kraft und der Hoffnung der anderen wachsen kann“, erklärt Albert, eines der Gründungsmitglieder. Obwohl schon jahrzehntelang trocken, nimmt er noch immer regelmäßig an den Treffen teil. Sie sei seine „Lebensversicherung“, was alle anderen auch so umschreiben.

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Weltweit als Senioren-Au-Pair arbeiten

Grandmere KL„Schlussendlich ist es auch ein bisschen Urlaub mit Familienanschluss“, umschreibt die Prienerin Barbara Dawid ihre Arbeit als Au-Pair-„Oma“. Sie habe sich nach der Pensionierung als Lehrerin an der Waldorfschule sozial engagieren wollen. Da sie gerne reise, Interesse an fremden Kulturen habe und gern mit Kindern arbeite, suchte sie den Kontakt zu „Madame Grand-Mère“. Dahinter verbirgt sich ein Verein, den Kristin Emmerinck mit Sitz in Prien 2010 ins Leben rief. Die Vorsitzende vermittelt Damen ab rund 50 Jahren zur Kinderbetreuung gegen Kost und Logis weltweit. Die Gastfamilien seien Deutsche im Ausland, die ihre Kinder zweisprachig aufwachsen lassen, oder Ansässige, die ihrem Kind Englisch beibringen wollten. Im Einsatz sind bundesweit ca. 50 Damen. Die Reisekosten trägt die Au-Pair-Oma selbst. Voraussetzung sei Freude am Umgang mit Kindern; pädagogische Erfahrung sei gut, aber nicht zwingend. Individuelle Vorlieben würden berücksichtigt. „Ich liebe die Mittelmeerküste, weshalb ich mich für eine Familie im türkischen

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Bayerns Wirtschaft ist gut aufgestellt

Brossardt DSC 5169 rgbZum traditionellen Neujahrsempfang konnte Ortsvorsitzender der CSU Bernau-Hittenkirchen, Christian Hügel, am Sonntag, 17. Januar Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, als Gastredner gewinnen. Bei strahlendem Sonnenschein warf dieser in der Ausstellungshalle des Yachten Meltl einen Blick zurück und stellte Prognosen für die zukünftigen Jahre. Zuvor begrüßte Hügel die zahlreichen Anwesenden – unter ihnen Landrat Klaus Stöttner und Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig.

Brossardt bescheinigte Bayerns Wirtschaft mit einem Wachstum von 1,7 Prozent ein gutes Jahr 2015. Zugpferde seien dabei die Hotellerie und Gastronomie gewesen, gefolgt vom Handwerk; der Hoch- und Tiefbau sowie die Industrie falle hier ab. Die Arbeitslosenquote liege in Bayern mit 3,6, Prozent weit unter der der nördlichen Bundesländer, wie bspw. Nordrhein-Westfalen, wo sie doppelt so hoch sei.  Für 2016 prognostiziere er Bayern ein Wachstum von 1,8 Prozent. Um den Wohlstand dauerhaft zu halten, seien drei Punkte wesentlich: die Digitalisierung, die Internationalisierung und die Flüchtlingssituation. In Bayern als Flächenland arbeiteten zwei Drittel der Bevölkerung in ländlichen Gebieten. Diese Region digital zu erschließen, sei nicht leicht. Die Staatsregierung habe hier aber mit ihrem Förderprogramm bereits die richtigen Weichen gestellt. Bayern lebe vom Export. Für China rechne er mit einem langsameren Wachstum als bisher. Bedrohlich erachte er den Einbruch des Exports nach Russland um 40 Prozent. Er halte die Sanktionen für falsch – sie brächten politisch nichts, Putin werde dadurch eher gestärkt. Weshalb er dankbar sei, dass Wirtschaftsministerin Ilse Aigner das Gespräch mit dem Politiker gesucht habe. Große Chancen sehe er indes in der Einigung mit dem Iran. „Die brauchen alles, was

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